Essstörungen Wörterwolke
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Ernährungsberatung bei Essstörungen

Essstörungen sind schwere, psychosomatische Erkrankungen. Oft liegt ihnen eine komplexe Ursache zu Grunde. Bei einer Essstörung richten Betroffene ihren Alltag stark nach dem Essen bzw. Nicht-Essen aus und erleben dabei einen hohen Leidensdruck. Strenges Kalorien zählen, übermäßiger Sport, Erbrechen, Essanfälle sowie depressive Verstimmungen und sozialer Rückzug gehören zu den typischen Verhaltensweisen von Menschen, die an einer Esstörung leiden. Doch dies kann gravierende gesundheitliche Folgen nach sich ziehen.

Häufig fehlt Betroffenen die nötige Krankheitseinsicht oder sie verheimlichen ihre Problematik. Deshalb bleiben Essstörungen meist lange Zeit unbemerkt. Aber: je früher Hilfe in Anspruch genommen wird, desto höher sind die Heilungschancen.
Neben einer psychotherapeutischen Behandlung ist auch die Ernährungsberatung ein wichtiger Bestandteil bei der Therapie von Essstörungen. Durch eine erfahrene Fachkraft wird hier die Symptomatik im Bereich des Essverhaltens behandelt. Wir helfen dabei, wieder einen entspannten Umgang mit Lebensmitteln zu erlangen und langsam in ein gesundes, genussvolles Essverhalten zurück zu finden.

Wir bieten Ernährungstherapie bei:

  • Anorexie („Magersucht“)
  • Bulimie
  • Binge Eating Disorder
  • Orthorexie
  • atypischen und sonstigen Essstörungen
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Auch Angehörige brauchen Unterstützung
Vor Allem für Eltern, Partner und Freunde ist der Umgang mit Betroffenen einer Essstörung schwierig. Dies stellt oftmals eine enorme Belastung der sozialen Beziehung dar. Dabei fehlt häufig das richtige Verständnis für das Krankheitsbild der Essstörung. Wir bieten deshalb auch Angehörigen von Menschen mit Essstörungen eine Anlaufstelle und stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Gerne informieren wir Sie umfassend zum Thema Essstörungen und zeigen Ihnen, wie Sie Betroffene unterstützen können.

Essstörungen vorbeugen
Rund ein Fünftel der Kinder und Jugendlichen in Deutschland zwischen 11 und 17 Jahren zeigen Symptome eines gestörten Essverhaltens. Dabei muss ein auffälliges Essverhalten nicht unbedingt eine Essstörung sein. Jedoch ist der Übergang fließend und wird von den Betroffenen selbst, sowie auch von deren Umfeld oft nicht sofort wahrgenommen. Um für das Thema Essstörungen zu sensibilisieren, bieten wir für Eltern, LehrerInnen, ErzieherInnen, TrainerInnen, Schulen, Sportvereine usw. auch Präventionsmaßnahmen an. Bei Interesse oder Fragen nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf!